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MIWO 035 Basis

Steinwolle WDVS Basispaket mit ROCKWOOL Coverrock X-2

Das doitBau Steinwolle WDVS Basispaket ist die zentrale Lösung der Kategorie MIWO 035 Basis und verbindet die nichtbrennbare ROCKWOOL Coverrock X-2 mit abgestimmtem Klebe- und Armierungsmörtel, Systemgewebe sowie Gewebeeckwinkeln und Anputzleisten. Die beidseitig beschichtete Putzträgerplatte besitzt einen Nennwert der Wärmeleitfähigkeit λD von 0,034 W/(m·K) und einen Bemessungswert λB von 0,035 W/(m·K), entsprechend WLG 035. Steinwolle eignet sich besonders, wenn neben Wärmeschutz auch Brandschutz, Schallschutz und eine sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wichtig sind. Paketfläche und Dämmstoffdicke werden im Multivariantenartikel gewählt. Dübel, Grundierung, Oberputz und objektspezifische Anschlussprodukte gehören nicht zum Basispaket und werden passend zum Bauvorhaben ergänzt.

Was bedeutet MIWO 035 beziehungsweise WLG 035?

MIWO ist die gebräuchliche Abkürzung für Mineralwolle. Bei der Coverrock X-2 werden zwei Werte angegeben: Der deklarierte Nennwert λD beträgt 0,034 W/(m·K), der für die nationale Bemessung verwendete Wert λB 0,035 W/(m·K). Deshalb wird die Platte der Wärmeleitgruppe 035 zugeordnet. Die Kategorienennung „MIWO 034“ bezieht sich somit auf den Nennwert und darf nicht mit der Wärmeleitgruppe verwechselt werden.

Was enthält das Steinwolle WDVS Basispaket?

Enthalten sind ROCKWOOL Coverrock X-2 Fassadendämmplatten, doitBau KlebeCONTACT MW Klebe- und Armierungsmörtel, Systemgewebe, Gewebeeckwinkel und Anputzleisten. Das Paket deckt damit Dämmung, Verklebung, Armierung und wichtige Standardprofile ab. Befestigungsdübel, Putzgrundierung, Oberputz, Fassadenfarbe und projektabhängige Detailprodukte werden separat ausgewählt, damit sie exakt zu Untergrund, Gebäudehöhe und gewünschter Oberfläche passen.

Welche Vorteile bietet Coverrock X-2 im WDVS?

Die Steinwolle-Putzträgerplatte ist nichtbrennbar und der Euroklasse A1 zugeordnet. Sie verbindet Wärmedämmung mit guten schalltechnischen Eigenschaften und besitzt mit μ = 1 einen sehr geringen Wasserdampfdiffusionswiderstand. Die hohe Festigkeit und die werkseitige Beschichtung sind auf den Einsatz in verputzten Fassadensystemen ausgerichtet. Maßgeblich bleibt immer der vollständige, zugelassene Systemaufbau einschließlich Befestigung, Armierung, Anschlüssen und Oberputz.

Worin unterscheiden sich Steinwolle und EPS im WDVS?

Beide Dämmstoffe können Teil leistungsfähiger Wärmedämmverbundsysteme sein, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. EPS ist leicht und häufig besonders wirtschaftlich. Steinwolle ist nichtbrennbar, sehr diffusionsoffen und bietet aufgrund ihrer Faserstruktur zusätzliche Vorteile beim Schallschutz. Verarbeitung, Mörtel, Dübel und Brandschutzdetails müssen jeweils zum gewählten System passen. Die Entscheidung sollte deshalb nicht nur anhand des Dämmwerts, sondern auch nach Gebäudeart und technischen Anforderungen getroffen werden.

Welchen Nutzen hat die beidseitige Beschichtung?

Die Coverrock X-2 besitzt auf beiden Oberflächen eine werkseitige Haftbrückenbeschichtung. Sie erleichtert das Handling und ist für den Auftrag von Klebe- beziehungsweise Armierungsmörtel vorbereitet. Eine Beschichtung ersetzt jedoch weder den vorgeschriebenen Mörtel noch die Einhaltung der notwendigen Klebefläche und Verarbeitungsschritte. Auch Plattenorientierung, Untergrundvorbereitung und mechanische Befestigung müssen entsprechend den Systemunterlagen ausgeführt werden.

Wie wird ein Steinwolle-WDVS befestigt?

Die Platten werden mit dem vorgesehenen mineralischen Klebemörtel angesetzt und in der Regel zusätzlich mechanisch befestigt. Dübeltyp, Tellergröße, Länge, Verankerungstiefe und Anzahl richten sich nach Systemvorgaben, Untergrund, Gebäudehöhe und Windlast. Gerade bei Mineralwolle ist das zugelassene Setzschema einzuhalten. Da diese Parameter objektbezogen sind, sind Dübel nicht Bestandteil des Basispakets und müssen nach technischer Prüfung separat zusammengestellt werden.

Eignet sich das Steinwolle-Paket für Altbau und Neubau?

Ja, ein Steinwolle-WDVS kann grundsätzlich bei Sanierungen und Neubauten eingesetzt werden. Vorhandene Fassaden benötigen eine Prüfung auf Tragfähigkeit, Ebenheit, Feuchte und haftungsmindernde Altbeschichtungen. Bei neuen Gebäuden müssen Dämmstärke und Details bereits in der Planung mit Fenstern, Sockel, Dach und Brandschutz abgestimmt werden. Steinwolle muss trocken gelagert und trocken eingebaut werden; eine ungeschützte, durchnässte Dämmstofflage darf nicht weiterverarbeitet werden.

Wie wird das Steinwolle-Basispaket fertiggestellt?

Nach der ausgehärteten Armierung folgen eine zum System passende Putzgrundierung und der ausgewählte Oberputz. Dafür lässt sich das Basispaket mit dem doitBau MINERAL-Erweiterungspaket kombinieren. Je nach Gestaltung und Beanspruchung kann anschließend zusätzlich eine systemgeeignete Fassadenfarbe vorgesehen werden. Sockel, Fensterbänke, Anschlüsse und Befestigungspunkte sind unabhängig davon als eigene Details zu planen.

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